Es grast auf einer Wiese still und brav
ein dunkelbraunes Schattenschaf.
Mal grast es hier, mal grast es dort,
als gäbe es kein schön’ren Ort.
Was soll ich noch dazu sagen? Sogar den bayrischen Schafen ist es bei dieser mörderischen Hitze zu heiß und ich habe mich, gutmütig wie ich nun mal bin, bereit erklärt, die Arbeit der Schafe zu übernehmen. Schließlich bin ich clever genug, den Schatten zu nutzen! Gleich muss ich wieder an die Arbeit, denn so ein Schattenschaf hat eine recht knappe Mittagspause von gerade mal nur zwei Stunden, obwohl vier Stunden Siesta angebracht wären. Gibt es eine Gewerkschaft für Schafe?

